Besuch der IGS Moormerland

Geplante Baumaßnahmen runden das Angebot ab Moormerland. Johanne Modder und Sascha Laaken besuchten in der letzten Woche die IGS in Moormerland. Begleitet wurden die beiden von KommunalpolitikerInnen aus der Gemeinde Moormerland unter der Führung der Fraktionsvorsitzenden Bettina Stöhr. Der Schulleiter der IGS, Gerrit Boekelmann, informierte die Politiker ausführlich über den aktuellen Stand der Schule, über die geplanten Baumaßnahmen und ließ auch beim anschließenden Rundgang keine Fragen offen, sondern nutzte die Gelegenheit, auch auf ein paar Besonderheiten hinzuweisen.

Schulleiter Gerrit Boekelmann, Sascha Laaken, Johanne Modder, Bettina Stöhr, Hendrik Schulz, Gerda Wille, Wilhelm Vryze und Albert Hirsch.

Die IGS Moormerland, als einzige staatliche IGS im Landkreis Leer ist seit Sommer 2010 am Start und steht aufgrund dieser Sonderstellung natürlich auch unter besonderer Beobachtung. Die Anmeldezahlen unterstreichen dabei sehr eindrucksvoll den klaren Wunsch der Elternschaft nach dieser Schulform, die den Schülerinnen und Schüler mehr Zeit zur individuellen Entwicklung gibt.
Auch die beiden SPD-Landtagskandidaten Modder und Laaken zeigten sich von dem pädagogischen Konzept der IGS-Moormerland beeindruckt und hoben nochmals das besondere Engagement der Planungsgruppe und des Kollegiums hervor, die ganz maßgeblich für die erfolgreiche Einführung der IGS waren.

Gerrit Boekelmann unterstrich sehr eindrucksvoll, dass sich die Schule von Beginn an auf die hervorragende Unterstützung sowohl des Schulträgers Landkreis Leer, als auch der Gemeinde Moormerland verlassen konnte. Die jetzt anstehenden Maßnahmen wie der Bau einer neuen Mensa mit einem integrierten Bühnenraum und einem Versammlungsraum mit einem Kostenvolumen von rund
1 Million Euro runden das Angebot der Schule wunderbar ab, waren sich alle Teilnehmer einig. Allerdings kann dies nur durch Beteiligung der Gemeinde Moormerland realisiert werden. Dadurch sichert sich die Gemeinde aber auch das Nutzungsrecht für örtliche Vereine und Verbände, so dass auch die Gemeinde nachhaltig davon profitiert.

Als Wunsch gab Gerrit Boekelmann den SPD-Politikern noch sehr nachdrücklich mit auf den Weg, sich stärker für einen ganzheitlichen Ansatz im Bereich der Sozialarbeit einzusetzen. "Die Probleme, die die Schülerinnen und Schüler aus den Familien mit in die Schule bringen, sind am Nachmittag nicht gelöst", so der Schulleiter. Er sprach sich für eine stärkere Vernetzung mit der Gemeinde aus. Die Schulsozialarbeit, die durch das Land zur Verfügung gestellt wird, reicht keineswegs aus und wird dem tatsächlichen Bedarf nicht gerecht, so dass hier großer Handlungsbedarf besteht, waren sich alle einig.