Modder: Sozialcharta bei Meyer-Werft ein guter Anfang

Johanne Modder (Leer), Vorsitzende der SPD-Fraktion im Landtag Niedersachsen, begrüßt die Sozialcharta der Meyer-Werft in Papenburg, mit der die Situation von Werkvertrags-Beschäftigten verbessert werden soll. „Das ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg dahin, dass sich die Arbeits- und Lebensbedingungen von Beschäftigten, die über Werkverträge in niedersächsischen Betrieben arbeiten, nachhaltig verbessern.“

Johanne Modder (Leer), Vorsitzende der SPD-Fraktion im Landtag Niedersachsen, begrüßt die Sozialcharta der Meyer-Werft in Papenburg, mit der die Situation von Werkvertrags-Beschäftigten verbessert werden soll. „Das ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg dahin, dass sich die Arbeits- und Lebensbedingungen von Beschäftigten, die über Werkverträge in niedersächsischen Betrieben arbeiten, nachhaltig verbessern.“
„Das gute Beispiel der Meyer-Werft muss ein Vorbild für Unternehmen aller Branchen sein, die mit Werkverträgen über Personaldienstleister Arbeitnehmer aus dem Ausland beschäftigen“, betont Johanne Modder.

Sicher sei, dass eines der wichtigsten politischen Ziele der SPD-Landtagsfraktion sei, für eine nachhaltige Verbesserung der Betroffenen zum Teil prekär Beschäftigten zu kämpfen. „Wir erleben Auswüchse und einen so gravierenden Missbrauch von Werkverträgen, dass die Politik zwingend handeln muss.“
Johanne Modder macht deutlich: „Wir haben leider in den Jahren während der Amtszeit der abgewählten schwarz-gelben Landesregierung zu oft erlebt, dass deren Protagonisten bei Parlamentsdebatten das Thema Missbrauch von Werkverträgen verantwortungslos verharmlost haben.“

Die SPD-Landtagsfraktion werde dafür sorgen, dass konsequent beobachtet wird, wie sich die gesetzeswidrige Praxis von Scheinwerkverträgen zum Besseren ändert. „Wir lassen jetzt nicht locker. Das sind wir den Menschen schuldig, die bei uns im Lande zu unzumutbaren Bedingungen arbeiten und leben müssen.“
Die Initiative der neuen rot-grünen Landesregierung, endlich Schluss zu machen mit dem Missbrauch von Werkverträgen, begrüßt die SPD-Fraktionsvorsitzende Johanne Modder: „Die teilweise unmenschlichen Bedingungen, unter denen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer aus dem Ausland in niedersächsischen Unternehmen arbeiten und in unserem Land leben, müssen dringend zum Wohle dieser Menschen verbessert werden.“
„Eine interministerielle Arbeitsgruppe wird jetzt erfassen, wo wie viele Menschen zu welchen Bedingungen arbeiten. Dort werden auch die Konsequenzen aus dem vorhandenen Missbrauch beraten. Das wird eine wichtige Arbeit, die von der SPD-Landtagsfraktion unterstützt wird“, sagt Johanne Modder.