EU-Förderung auch für zahlreiche Unternehmen und Projekte im Landkreis Leer

Insgesamt 44 Millionen Euro EU-Gelder werden vom Wirtschaftsministerium für 80 Anträge aus den Bereichen touristischer und wirtschaftsnaher Infrastruktur, der einzelbetrieblichen Investitionsförderung sowie für regionale Wachstumsprojekte in Niedersachsen vergeben.

I Im Landkreis Leer werden folgende Projekte: gefördert:

ORGADATA Software-Dienstleistungen AG  Softwareentwicklung 326.200,00 Euro

SEELAN Elektromotoren GmbH, Herstellung von Elektromotoren, Generatoren und Transformatoren 136.300,00 Euro UNITOR Torsysteme GmbH Herstellung von Ausbauelementen aus Metall 160.800,00 Euro

WPA CUT GmbH Herstellung von Freiformschmiedestücken 99.400,00 Euro

Leeraner Modell- und Spielewelt Dienstleistungen der Unterhaltung und Erholung 731.200,00 Euro

Gemeinde Rhauderfehn, Erweiterung des Gewerbegebietes Rhaudermoor 318.705,00 Euro

Landkreis Leer Attraktivierung Evenburg-Park 328.892,00 Euro

Landkreis Leer Erweiterung der ehemaligen jüdischen Schule 210.332,00 Euro

„Das ist ein guter Tag für die Unternehmen und den Landkreis“, zeigt sich die SPD-Landtagsabgeordnete Johanne Modder hochzufrieden.

 

„Mit diesem Geld aus der Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der Regionalen Wirtschaftsstruktur (GRW) und dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) können wir in unserem Landkreis einen wichtigen Schritt nach vorne in Richtung Zukunft und Arbeitsplatzsicherung gehen“, erklärt die SPD-Landtagsabgeordnete Johanne Modder.

 

Das Land Niedersachsen wird vor dem Hintergrund zurückgehender EU-Fördermittel die Projektförderung in Zukunft neu organisieren und noch gezielter auf die regionalen Erfordernisse in den unterschiedlichen Teilen des Landes ausrichten. Das hat die niedersächsische Landesregierung am Dienstag, beschlossen. Die sogenannten Operationellen Programme (OP) für die EU-Fonds EFRE, ESF1 und ELER2 gelten für die Förderperiode bis 2020, die konkrete Förderung kann ab Anfang 2015 beginnen.

 

„Für die nächste Förderperiode 2014 bis 2020 wird die neue Niedersächsische regionale Investitionsstrategie umgesetzt. Das ist erforderlich, um die künftig reduzierten EU-Fördermittel noch mehr am Bedarf auszurichten“, sagt die SPD-Landtagsabgeordnete Johanne Modder. Kern sei, dass es erstmals ein Multifondsprogramm geben soll, damit die Mittel zielgenauer statt wie bisher mit vier unterschiedlichen Programmen eingesetzt werden.

 

Der Regionalbeauftragte Sickelmann in Weser Ems werde mit den Fachleuten im neu eingerichteten Amt für regionale Landesentwicklung diese Regionalförderung künftig in Absprache mit der Landesregierung sowie den Städten und Gemeinden koordinieren und dazu gemeinsam mit den Kommunen in der Region die Projekte konzipieren.

 

Die Landtagsabgeordnete Johanne Modder erläutert: „Die Rot-Grüne Landesregierung will nicht mehr nach dem Gießkannenprinzip fördern, sondern kontinuierlich, bedarfsgerecht und zielgenau. Zudem wird die lokale und regionale Kompetenz bei den regionalen Handlungsstrategien und der Auswahl der Projekte mehr als bisher einbezogen.“