Modder: Durchbruch bei Verhandlungen zum Masterplan Ems – Zukunft gesichert

Die Verhandlungen zum Masterplan Ems sind erfolgreich zu Ende gegangen: „Wir können heute von einem Durchbruch für die Zukunft der Ems als Wirtschaftsfaktor im Norden und als dynamisches Ökosystem sprechen“, begrüßt die SPD-Fraktionsvorsitzende Johanne Modder die Einigung zwischen Landesregierung, verantwortlichen Kommunen und Umweltverbänden.

„Wir wollen eine zukunftsgerichtete Politik für Niedersachsen. Das ist mit dem Abschluss der Verhandlungen zum Masterplan Ems maßgeblich gelungen“, macht Modder deutlich. Es könne nur eine Zukunft für die Region geben, wenn ein Ausgleich von ökonomischen und ökologischen Interessen für die Ems-Region erreicht werde.

SPD-Fraktionschefin Johanne Modder: „Nur so können die wichtigen Arbeitsplätze bei der Meyer-Werft und in den Häfen Leer und Papenburg erhalten werden. Nach zehn Jahren Stillstand zu Zeiten der CDU/FDP-Regierung ist ein Ausgleich erreicht, mit dem wir einen lang andauernden Konflikt zum Wohle der Region und des Landes Niedersachsen lösen.“

Erfolgreiche Wirtschaftspolitik sei nur im Konsens mit ökologischen Erfordernissen zu erreichen statt im Dissens und mit verhärteten Fronten, betont Modder.

Der Masterplan Ems soll bis zum Jahr 2050 umgesetzt werden. Zur Begleitung und Umsetzung der einzelnen Projektschritte werden ein Lenkungskreis Ems und eine Geschäftsstelle Ems eingerichtet. Dort sollen alle geplanten Maßnahmen koordiniert und alle fünf Jahre ein Statusbericht verfasst werden.