MdL Modder: EU und Landesregierung geben mehrere Millionen Euro für LEADER-Projekte im Landkreis Leer

Gute Nachrichten aus Hannover für viele Kommunen im Landkreis Leer. Die Staatskanzlei und das Niedersächsische Landwirtschaftsministerium haben bekannt gegeben, dass zahlreiche Städte und Gemeinden im Landkreis Leer als LEADER-Regionen zum Zuge kommen und somit vor Ort in den Kommunen selbst entwickelte Konzepte zur Stärkung der Entwicklung des ländlichen Raums mit mehreren Millionen von EU und Land Niedersachsen gefördert werden.

Johanne Modder, Landtagsabgeordnete und Fraktionsvorsitzende der SPD-Landtagsfraktion

Konkret kommen im Landkreis Leer in der LEADER-Region ,,Wattenmeer-Achter“ die Stadt Borkum, in der Region ,,Fehngebiet“ die Samtgemeinden Hesel und Jümme sowie die Gemeinden  Ostrhauderfehn, Rhauderfehn und Uplengen, und in der Leader-Region ,,Östlich der Ems“ die Stadt Leer sowie die Gemeinden Moormerland und Westoverledingen zum Zuge.

„Die von unseren Kommunen eingereichten Konzepte wurden für sehr gut befunden. Dadurch wird nun eine nachhaltige Regionalentwicklung gestärkt. Ich danke allen Beteiligten für ihr Engagement“, erklärt dazu die SPD-Landtagsabgeordnete Johanne Modder aus Bunde.

Die Rot-Grüne Landesregierung hat die Förderung für den ländlichen Raum aus dem Förderprogramm LEADER der Europäischen Union für ganz Niedersachsen auf insgesamt 100 Millionen Euro aufgestockt.  „Statt 30 LEADER-Regionen zu Zeiten der CDU/FDP-Landesregierung hat die Rot-Grüne Landesregierung erreicht, dass dieses Mal 41 LEADER-Regionen nach einem unabhängigen Auswahlprozess mit erhöhtem Fördersatz bezuschusst werden. Jede der 41 Regionen bekommt jeweils 2,4 Millionen. Die SPD-Landtagsabgeordnete Modder  ,,Rot-Grün stärkt damit gerade dieses bewährte Erfolgsprogramm für die Städte und Gemeinden im Landkreis Leer“

Das Auswahlverfahren fand unter Wettbewerbsbedingungen statt. Alle teilnehmenden Regionen konkurrierten mit ihren im Januar 2015 eingereichten Entwicklungskonzepten um die im sogenannten PFEIL-Programm zur Verfügung stehenden Mittel für LEADER und das ILE-Regionalmanagement in Höhe von rund 112 Millionen Euro für die gesamte Förderperiode von 2014 bis 2020. Die Akteure in den Regionen hatten seit Juni 2014 regionale Entwicklungskonzepte erarbeitet und bis 10.Januar eingereicht. Die Konzepte waren die Voraussetzung für die Förderung und sind die Grundlage der weiteren Arbeit in den jetzt ausgewählten LEADER-Regionen. In diesen Konzepten sind Aussagen zu Stärken und Schwächen in der Region, zur Strategie für die weitere Entwicklung, zu konkreten Handlungsfeldern und zur Einbindung der Bevölkerung enthalten.

„Wir können dank der Förderung jetzt starten und die Projekte mit Leben füllen“, sagt die SPD-Landtagsabgeordnete Modder „Durch viele konkrete Projekte vor Ort werden in den Jahren bis 2020 die Entwicklungsschritte in der Region für alle Bürgerinnen und Bürger sichtbar.“

„In der Zukunft können also beispielsweise die Sanierung eines Dorfplatzes, die Einrichtung eines neuen Dorfladens durch Umnutzung einer Scheune, Restaurierungen und Umnutzung von historischen Gebäuden, Naturschutzprojekte, der Bau eines Rastplatzes für Wasser-Wanderer, Hilfe für Unternehmensgründungen oder auch Qualifizierungsangebote für bestimmte Berufe in den Regionen gefördert werden“, erklärt die SPD-Landtagsabgeordnete Modder das Verfahren.

Zusätzlich können alle ausgewählten LEADER- Regionen durch ein Regionalmanagement unterstützt werden, das das Zusammenspiel der Akteure, die Ausarbeitung und Umsetzung der Projekte professionell begleitet, so Modder abschließend.

,, Ein bitterer Wermutstropfen ist, dass die LEADER-Region W.E.R.O.( Westerwolde (NL),Emsland (D), Rheiderland (D) und Oldambt (NL) bei der Förderung nicht zum Zuge kommt und auch keinen Antrag für ILE-Mittel (Integrierte ländliche  Entwicklung) gestellt hat. ,,Ich bedaure dies sehr“, so Johanne Modder abschließend.