Statement der SPD-Fraktionsvorsitzenden Johanne Modder zu den Ereignissen in Berlin

"Die Meldungen von den gestrigen Ereignissen in Berlin machen uns alle sehr betroffen. Unsere Gedanken und unser Mitgefühl gelten den Opfern und den Angehörigen dieses schrecklichen Angriffs. Dieser mutmaßliche Anschlag wirft natürlich einen Schatten auf die Vorweih-nachtszeit, die doch eigentlich von Vorfreude und Besinnlichkeit geprägt sein sollte.

Wir sind dennoch alle gut beraten, uns nicht an Spekulationen über die Hintergründe dieser abscheulichen Tat zu beteiligen und zunächst ein-mal die Ermittlungen der Polizei abzuwarten. Ich bin der festen Über-zeugung, dass von Seiten der Sicherheitsbehörden alles Menschen-mögliche unternommen wird, um die Sicherheit der Menschen in unse-rem Land zu gewährleisten, auch wenn es die einhundertprozentige Si-cherheit in einer freien Gesellschaft wie der unseren niemals geben kann.

Gerade in diesen Momenten sollten wir alle einen kühlen Kopf bewahren
und nicht den Fehler machen, übereilte politische Schlüsse zu ziehen,
ohne die genauen Hintergründe der Ereignisse zu kennen.
Auch wenn es angesichts der Bilder und Berichte aus Berlin schwerfällt,
so sollten wir alle versuchen, unserem alltäglichen Leben aufmerksam,
aber ohne Angst nachzugehen.“