Rot-grüne Landesregierung stärkt Sozialarbeit an Brennpunktschulen / Hilfe für drei Schulen in Leer

 

Das SPD-geführte Niedersächsische Kultusministerium hat am heutigen Freitag die Ausschreibung von 50 zusätzlichen Stellen für SchulsozialarbeiterInnen an Schulen in 19 sozialen Brennpunkten in ganz Niedersachsen angekündigt. Davon profitieren auch Schulen in Leer.

Die SPD-Landtagsabgeordnete Hanne Modder (Bunde) erklärt dazu: „Die Stadt Leer erhält in diesem Zuge Unterstützung durch das Land Niedersachsen mit zwei Vollzeitstellen für die Schulsozialarbeit an insgesamt drei Schulen. Die zusätzliche Schulsozialarbeit kommt der Plytenbergschule, der Daalerschule sowie der Gutenbergschule zugute. Das sind richtig gute Nachrichten für die beiden Grundschulen und die Hauptschule, die Verantwortlichen und Betroffenen vor Ort und insbesondere auch für die Schülerinnen und Schüler, die nun eine bessere Unterstützung für die Bewältigung des Schulalltags erhalten. Wir wollen so bei der Integration von Kindern helfen, jungen Menschen Perspektiven aufzeigen und insgesamt den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken.“

Die rot-grüne Landesregierung hat in der ablaufenden Wahlperiode dafür gesorgt, dass die Schulsozialarbeit in Landesverantwortung übernommen wird und rund 600 zusätzliche Stellen in ganz Niedersachsen bereitgestellt.

„Damit beschäftigt das Land mittlerweile rund 1000 sozialpädagogische Fachkräfte an öffentlichen allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen, die mit ihrer engagierten Arbeit einen immens wichtigen Beitrag zur Chancengerechtigkeit in unserem Land leisten. Sie ermöglichen Bildungsteilhabe und soziale Integration und entlasten dabei die Schulleitungen und Lehrkräfte vor Ort“, so SPD-Politikerin Modder weiter.

„Wir werden den Ausbau der Schulsozialarbeit für alle Schulformen auch in den kommenden Jahren konsequent fortsetzen, weil wir der festen Überzeugung sind, dass in unserem Schulsystem kein Kind zurückgelassen werden darf. Der Einsatz von multiprofessionellen Teams aus LehrerInnen, SozialpädagogInnen, SozialarbeiterInnen und anderen Fachkräften wird dabei in Zukunft eine entscheidende Rolle spielen“, beschreibt Modder die Pläne der SPD über den 15. Oktober hinaus.