Bei Schulsozialarbeit und Inklusion nachlegen

Hanne Modder und Rainer Bruns, Leiter der Haupt- und Realschule Collhusen. Bild: Schröder

Collhusen – „Wir müssen bei der Inklusion und der Schulsozialarbeit personell nachlegen. Es besteht unbestritten Handlungsbedarf.“ Das sagte die SPD-Landtagsabgeordnete Johanne Modder (Bunde) bei einem Gespräch mit dem Schulleiter der Haupt- und Realschule Collhusen, Rainer Bruns.
Die Themen Inklusion und Schulsozialarbeit standen im Mittelpunkt des Gesprächs. „Grundsätzlich läuft die Inklusion bei uns, aber es ist noch nicht optimal“, sagte Bruns. Eine Förderschullehrkraft mit voller Stundenzahl und drei weitere Kräfte, die stundenweise an die Schule in Collhusen abgeordnet sind, unterstützen das Kollegium bei der Arbeit mit Schülerinnen und Schülern mit Unterstützungbedarf. „Wir wollen erreichen, dass Förderschulkräfte nicht mehrere Schulen betreuen, sondern an einer Schule ins Kollegium eingebunden sind. Das braucht aber noch etwas Zeit“, sagte Modder.
Ähnlich sehe es bei der Schulsozialarbeit aus. Laut Bruns arbeiten an der Haupt- und Realschule zwei Sozialarbeiter, die „es häufig mit familiären Schwierigkeiten zu tun haben“, sagte Bruns. Für einige Mädchen und Jungen sei die Schule schon „so etwas wie ein Anker geworden“, sagte Bruns – dank der guten Arbeit der Schulsozialarbeiter. „Das zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind, so Modder.