Ministerin Honé unterstützt Jemgumer Projekte 

Beim Besuch des Jemgumer Bürgerhauses (von links): Hanne Modder, Birgit Honé, Bürgermeister Hans-Peter Heikens und Bürgerhaus-Vereinsvorsitzende Henriette Remmers. Bild: Schröder
Jemgum – Birgit Honé ist optimistisch, dass das Land Niedersachsen den Umbau der Ziegelei Cramer in ein Kunst- und Kulturmuseum in Jemgum unterstützen kann. Das signalisierte die Ministerin für Europa- und Bundesangelegenheiten sowie für die Regionale Entwicklung bei einem Besuch der Gemeinde auf Einladung von Hanne Modder. „Dieses Projekt hat eine große Strahlkraft“, meinte Honé.

Bürgermeister Hans-Peter Heikens stellte der Ministerin eine Konzeptstudie vor. Danach soll die Ziegelei zu einem Kultur- und Naturzentrum entwickelt werden, das weit über die Gemeinde hinaus Strahlkraft haben soll. Auch Landrat Matthias Groote steht hinter dem Projekt: „Wir wollen keine Subventionsgeschichte. Das Projekt soll auf sichere Füße gestellt werden.“
Birgit Honé sah sich gemeinsam mit Hanne Modder auch das Bürgerhaus an, das mit einem Landeszuschuss von einer Million Euro saniert wird und ein Treffpunkt der Gemeinde werden soll. Honé zeigte sich beeindruckt davon, wieviel ehrenamtliches Engagement bereits in beiden Projekten – Bürgerhaus und Ziegelei – steckt. „Die Gemeinde mit ihren 3600 Einwohner hat 60 Vereine. Das ist überwältigend. Jemgum ist vorbildlich“, sagte Honé.
Am Rande des Besuchs sprachen Hanne Modder. Landrat Groote und Bürgermeister Heikens weitere Themen an – wie zum Beispiel die zunehmenden Schäden in der Landwirtschaft durch Gänsefraß, den Ärztemangel sowie die Verschlickung der Emshäfen Jemgum, Weener, Leer und Ditzum.