Modder und Giffey: Niedersachsen ist Vorreiter

Ministerin Franziska Giffey (Mitte) mit Hanne Modder, Ministerpräsident Stephan Weil und Kultusminister Grant Hendrik Tonne. Bild: SPD-Fraktion im niedersächsischen Landtag

Hannover – Auf Einladung der SPD-Fraktion im Niedersächsischen Landtag und der AWO Region Hannover war die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Dr. Franziska Giffey, zu Besuch in der Kindertagesstätte „Freytagstraße“ in Hannovers Südstadt. Die SPD-Fraktionsvorsitzende Johanne Modder erklärt dazu: „Wir freuen uns, dass BundesministerinDr. Franziska Giffey die Zeit gefunden hat, um mit den Vertreterinnen und Vertretern der AWO und der SPD-Fraktion über die aktuellen Entwicklungen in der frühkindlichen Bildung zu diskutieren. Vor Ort wurde uns bestätigt, dass die Beitragsfreiheit an den Kindertagesstätten bei den Eltern ausgesprochen positiv aufgenommen wird.“

Bundesministerin Dr. Franziska Giffey sagt mit Blick auf die Maßnahmen der SPD-geführten Landesregierung: „Niedersachsen ist im Bereich der frühkindlichen Bildung eines der Vorreiterländer. Wir wollen, dass jedes Kind die Möglichkeit erhält, eine Kindertageseinrichtung zu besuchen – unabhängig vom Geldbeutel der Eltern. Die Beitragsfreiheit ist ein wichtiger Baustein für die Chancengerechtigkeit und einer besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf.“

Weitere Themen des Besuchs waren der Fachkräftemangel, Vergütung von ErzieherInnen in der Ausbildung und die geplante Übernahme des Schulgeldes durch das Land. Ministerin Giffey dazu: „Es ist völlig klar: Nur, wenn die Ausbildung zum ErzieherInnen-Beruf angemessen vergütet wird, werden wir den Fachkräftemangel in diesem Bereich in den Griff bekommen. Die geplante Übernahme des Schulgeldes durch das Land ist ein guter Anfang, aber Bund und Länder werden hier in Zukunft noch weitere Anstrengungen unternehmen müssen. Für mich ist das auch eine Frage der gesellschaftlichen Wertschätzung für die Kolleginnen und Kollegen in den Kindertageseinrichtungen.“