Hanne Modder: Die Mehrheit darf nicht schweigen

Hanne Modder sprach im Landtag zum Thema "Wehrhafte Demokratie". Bild: SPD-Landtagsfraktion

In einer aktuellen Stunde unter dem Titel „Wehrhafte Demokratie in einer wachsamen Gesellschaft stärken“ hat sich Hanne Modder zu den Vorfällen in Chemnitz und Köthen und insgesamt zum wachsenden Rassismus und zur Rolle der AfD geäußert. Ihre klare Botschaft: „Das Leben in einer Demokratie ist keine Selbstverständlichkeit, und unsere freiheitliche und offene Gesellschaft hat viele Gegner, denen es heute und in Zukunft die Stirn zu bieten gilt. Also stehen auch wir als Demokraten auf und zeigen ganz deutlich: Wir sind mehr!

Der Schulterschluss zwischen der AfD in Niedersachsen mit Pegida mache deutlich, wo die Partei stehe, sagte Modder, die damit die AfD-Abgeordneten im niedersächsischen Landtag direkt ansprach.

Modder zeigte  gerührt von den vielen spontanen Gegenreaktionen auf die Ereignisse in Chemnitz und Köthen. Man dürfe allerdings nicht die Augen davor verschließen, das Teile der Bevölkerung verunsichert seien. In einer wehrhaften Demokratie müsse es auch möglich sein, die Sorgen der Menschen anzusprechen, die vor der Zuwanderung Angst haben, sich unverstanden fühlen oder sich in einer anderen Lebenswirklichkeit wiederfinden.

Letztlich gehe es darum, die Gesellschaft zusammenzuhalten. Modder: „Wir dürfen mit Stolz auf eine aktive Zivilgesellschaft schauen, auf Menschen, die sich tagtäglich für unser Gemeinwohl, für den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft einsetzen, ehrenamtlich engagieren, und diese gilt es zu stärken.“

Die Rede im Wortlaut:
Rede_Hanne_Modder: Wehrhafte_Demokratie