Hanne Modder sprach mit SPD Emsbüren über Wohnheimkosten

Hanne Modder und Friedhelm Wolski-Prenger. Bild: privat

Emsbüren – Das Problem der Gemeinde Emsbüren mit der Finanzierung von Wohnheimen für Flüchtlinge war Thema eines Gespräch zwischen Hanne Modder und Vertretern der SPD-Fraktion im Gemeinderat. Ratsmitglied und Ortsvereinsvorsitzender Hugo Kirchheime sowie Fraktionschef Friedhelm Wolski-Prenger sehen den Landkreis Emsland in der Pflicht, der die Kosten aber  nicht vollständig übernehmen will. Modder will mit den Fachministerien der Landesregierung Kontakt aufnehmen, um die Sachlage zu klären.
Der Rat der Gemeinde Emsbüren hatte jetzt überplanmäßige Ausgaben zur Finanzierung von drei Wohnheimen für Geflüchtete beschlossen.Laut Wolski-Prenger und Kirchehlle kommen damit Kosten auf Emsbüren zu, die sich aus der gelungenen Integration von Asylbewerbern ergeben. Die Gemeinde musste die Wohnheime errichten, weil Mietwohnungen nicht in hinreichender Zahl zur Verfügung standen. Im Rat herrsche Unverständnis darüber, so die beiden Sozialdemokraten, dass der Landkreis mit seiner sehr guten Finanzlage sich außerstande sehe, der Gemeinde Emsbüren weiterhin die Kosten für die Wohnheime voll zu erstatten.