Frauenhäuser in Lingen und Meppen bald barrierefrei

Meppen/Lingen – Das Land Niedersachsen übernimmt einen Großteil der Kosten für den behindertengerechten Umbau der Frauen- und Kinderschutzhäuser in Meppen und Lingen. Das niedersächsische Sozialministerium teilte Hanne Modder jetzt auf Anfrage mit, dass die Einrichtung in Meppen eine Zuwendung in Höhe von 100 800 Euro erhält, die Einrichtung in Lingen in Höhe von 125 700 Euro.

Träger der Häuser ist jeweils der örtliche Sozialdienst katholischer Frauen. „Die beiden Frauen- und Kinderschutzhäuser bieten verzweifelten Menschen eine Zuflucht. Es ist daher unsere Pflicht, alles zu tun, damit diese Einrichtungen gut ausgestattet sind. Ich freue mich, dass das Land diese Unterstützung gewährt und so Menschen mit Behinderung einen leichteren Zugang zu diesen Häusern ermöglicht“, sagte Modder, die das Emsland für die SPD-Landtagsfraktion betreut.
Das Geld ist für den Zeitraum bis zum 31. Dezember nächsten Jahres bewilligt. Die Sozialdienste übernehmen jeweils einen Eigenanteil in Höhe von mehr als 10 000 Euro. Das Geld wird unter anderem für behindertengerechte Eingänge, Badezimmer, Küchen und Ausstattung ausgegeben.