Modder und Saathoff: Volle Unterstützung für Respekt-Rente

Unterstützen die Grundrente: Johann Saathoff und Hanne Modder. Bilder: Schröder/SPD-Landtagsfraktion

Ostfriesland/Emsland – Der SPD-Bundestagsabgeordnete Johann Saathoff (Pewsum) und  Hanne Modderunterstützen den Vorschlag von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) für eine Respekt-Rente und heben die Bedeutung für die von ihnen vertretene Region Ostfriesland/Emsland hervor: „Trotz der guten wirtschaftlichen Entwicklungen in den vergangenen Jahren sind Ostfriesland und das Emsland Immer noch Niedriglohn-Regionen. Gerade hier werden überdurchschnittlich viele Menschen wertschätzen, dass ihre Lebensleistung nach 35 Jahren Arbeit anerkannt wird“, so die beiden Abgeordneten.

Das Konzept von Hubertus Heil sieht vor, dass Frauen und Männer nach 35 Jahren Arbeit in Niedriglohnberufen eine deutlich höhere Rente bekommen, als ihnen derzeit zusteht. Diese höhere Rente soll ohne eine weitere Prüfung der Bedürftigkeit aus Steuermitteln gezahlt werden.

 „Es geht dabei nicht um eine neue Sozialleistung, sondern um die Anerkennung einer Lebensleistung“, meinen Saathoff und Modder, „für uns sind nicht nur gut verdienende Ingenieure, Manager und Facharbeiter Leistungsträger der Gesellschaft, sondern auch Pflegekräfte, Frisörinnen oder Paketboten. In unserem derzeitigen Rentensystem fallen diese Menschen durch den Rost. Es ist nur gerecht, dass wir das verhindern“. Daher werden Saathoff und Modder nicht nur als Abgeordnete, sondern auch als Vorsitzender der Landesgruppe Niedersachsen/Bremen der SPD-Bundestagsfraktion (Saathoff) und als Fraktionsvorsitzende im niedersächsischen Landtag (Modder) ihr ganzes politisches Gewicht einsetzen, um die Respekt-Rente durchzusetzen. Das heißt auch, dass die von der CDU geforderte Bedürftigkeitsprüfung nicht ins Gesetz kommt.  Saathoff und Modder: „Nach unserer Einschätzung gibt es nur wenig Geringverdiener, die nebenher ein Vermögen von fünf Millionen Euro aufgebaut haben, wie das die FDP mutmaßt.“

Mit Unverständnis verfolgen Saathoff und Modder die Kritik, die Respekt-Rente sei nicht finanzierbar. „Der CDU-Wunsch, auch Wohlhabende vom Solidaritätszuschlag zu befreien, kostet mindestens genauso viel wie die Respekt-Rente“, heißt es in der Pressemitteilung. Zudem sei der Aspekt wichtig, dass das Geld, das der Staat für die Respekt-Rente ausgibt, direkt in den Konsum fließt und damit die Konjunktur stabilisiert.