Mehr Schulsozialarbeit in Remels, Langholt und Hesel

Leer – Die Grundschulen Remels, Langholt und Hesel können ihre Schulsozialarbeit deutlich verbessern: Das niedersächsische Kultusministerium hat für Remels und Langholt jeweils eine Dreiviertelstelle und für Hesel eine halbe Stelle genehmigt. „Wir wollen keinen Schüler und keine Schülerin zurücklassen. Schulsoziarbeiter können die Lehrerinnen und Lehrer dabei kräftig unterstützen. Daher bauen wir die Schulsozialarbeit, wie versprochen, Schritt für Schritt aus“, meint Hanne Modder.

Die Grundschulen in Remels, Langholt und Hesel sind die Schulen aus dem Landkreis Leer, die nach Abstimmung mit der Landesschulbehörde berücksichtigt wurden. Insgesamt hat die Landesregierung für das Jahr 2020 45 zusätzliche Vollzeitstellen in der Schulsozialarbeit genehmigt. „Wir haben dabei bewusst den Schwerpunkt auf Grundschulen im ländlichen Raum gelegt“, sagt Modder.
Die Ausschreibungen für die Stellen beginnen Anfang nächsten Jahres. Der Ausbau der Schulsozialarbeit werde in den kommenden Jahren fortgesetzt, meinte Modder. „Unser Ziel ist es, immer mehr multiprofessionelle Teams aus Lehrkräften, Sozialpädagogen, Sozialarbeitern und anderen Fachkräften an den Schulen einzusetzen. Der Ausbau der Schulsozialarbeit ist ein weiterer Schritt in diese Richtung“, sagt Modder.