Hospizinitiative Leer hat jetzt fast 100 Ehrenamtliche

Die Arbeit im Hospizhuus läuft rund: Hanne Modder, Gretel Bluhm-Janssen und Ute Fleßner. Bild: Schröder

Leer – Die Arbeit der Leeraner Hospizinitiative mit ihren fünf Angebotssäulen läuft rund. Das gilt nach Ansicht von Gretel Bluhm-Janssen, Gründerin der Hospizinitiative und des Hospizhuus‘, auch für das neue Angebot der ambulanten palliativen Pflege schwerstkranker Menschen zu Hause. Davon konnte sich die Hanne Modder bei einem Besuch in der Hospizinitiative überzeugen. „Es ist gut zu wissen, dass dank der Hospizinitiative sterbende Menschen im Landkreis Leer auf ihrem letzten Weg so betreut werden, wie man es sich besser nicht vorstellen kann“, sagte Modder beim Gespräch mit Bluhm-Janssen und Hospizhuusleiterin Ute Fleßner.

Die fünf Angebotssäulen der Hospizinitiative umfassen die ambulante Begleitung von Sterbenden in ihrem Zuhause, die Begleitung im stationären Hospizhuus, die Begleitung von trauernden Erwachsenen, Kindern und Jugendlichen, die Öffentlichkeitsarbeit und den ambulanten Palliativpflegedienst „Achtsam“.

Getragen wird die Arbeit von 98 Ehrenamtlichen der Hospizinitiative und 34 hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Hospizhuus‘ und des Pflegedienstes. Auf die Frage von Hanne Modder, wie die Politik die Arbeit der Hospizinitiative unterstützen kann, sagte Bluhm-Janssen nur eins: „Hospizarbeit sollte nur von Menschen gemacht werden, die damit kein Geld verdienen wollen. Profit- und Konkurrenzstreben dürfen in der Hospizarbeit keinen Platz haben.

„Das Hospizhuus verfügt über 12 Gästezimmer und damit haben wir genau die richtige Größe, um den Bedarf zu decken“, sagte Fleßner.