Miniaturland Leer: „Wir kämpfen um Veranstaltungen

Bild: Hanne Modder und Geschäftsführer Jan-Christoph Kerski vor dem Miniaturland. Bild: Schröder

Leer – Die Zukunftssorgen des Leeraner Miniaturlands wegen der Corona-Epidemie waren Thema eines Gesprächs zwischen der Spitze des Unternehmens und Hanne Modder. „Wir kämpfen um Veranstaltungen und brauchen Perspektiven“, meinten die Geschäftsführer Jan-Christoph Kerski und Wolfgang Teske.

„Ich kann die Sorgen gut verstehen“, meinte Modder, „aber wir geben die Perspektiven durch unseren Fünf-Stufen-Plan.“ Natürlich müsse man noch mit Einschränkungen leben, aber Busreisen, Besuche des Miniaturlands und seiner Gastronomie seien grundsätzlich wieder möglich. „Wenn die Infektionszahlen weiter so erfreulich bleiben, werden wir auch weitere Lockerungen vornehmen“, so Modder. Das Leeraner Miniaturland manche ein attraktives Angebot, das weit über die Stadt Leer hinaus Menschen anlocke. „Ich kann nur dafür werben, dass Touristen und Einheimische wieder ins Miniaturland kommen und auch die anderen touristischen Angebote in Ostfriesland nutzen. Das ist ja der Sinn der Lockerungen, dass wir langsam wieder zu einem „normalen“ Leben zurückkehren.
Kerski und Teske wiesen darauf hin, dass das Miniaturland ein gesundes Unternehmen sei. „Unser Geschäft besteht zur einen Hälfte aus der Ausstellung mit der einzigartigen Modelllandschaft, zur anderen Hälfte aber aus Veranstaltungen wie Hochzeiten, Familienfeiern und Angeboten für Gruppen aller Art. Das muss jetzt wieder laufen.“ An der Politik werde es nicht scheitern, meinte Modder – aber nur, wenn man das Coronavirus unter Kontrolle halte. „Wir haben viel erreicht und sind besser durch die Krise gekommen als viele andere Länder und Regionen. Das dürfen wir nicht aufs Spiel setzen“, so Modder.