Mehr als 160.000 Euro für Stadtteilarbeit in Leer

Leer – Das Leeraner Stadtteilprojekt „Neue Wege zu einem neuen Wir“ ist landesweit eins von 19 Projekten, das vom niedersächsischen Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz beim Wettbewerb „Gute Nachbarschaft“ gefördert wird. Die Stadt Leer erhält 161.775 Euro, um die Stadtteilarbeit in der Weststadt zu verbessern. „In diesen Zeiten wird das Miteinander, die Solidarität, die Gemeinschaft immer wichtiger. Darum freue ich mich sehr, dass die gute Arbeit der Stadt Leer bei der Weiterentwicklung der Sozialen Stadt unterstützt wird und dass das Ministerium die Förderperiode um drei Jahre verlängert hat“, meint Hanne Modder.

Das Leeraner Projekt wurde durch eine zehnköpfige Jury ausgesucht. Die Förderung läuft bereits seit 2017. „Damit wird auch die bisherige Arbeit in der Weltstadt gewürdigt“, so Modder.
Die Weststadt in Leer ist sehr vielfältig und unterschiedlich. Einfamlienhausgebiete und Mehrfamilienhäuser liegen häufig eng beieinander, aber ein Stadtteilgefühl ist noch nicht entstanden. Mit dem Projekt „Neue Wege“ möchte die Stadt Anlaufstellen schaffen, den Einwohnern helfen, das Wir-Gefühl verstärken, Flächen aufwerten, mehr Platz für kulturelle, soziale und sportliche Aktivitäten schaffen. Konkretes Ziel ist eine feste Anlaufstelle mit einer sozialpädagogischen Fachkraft, die die Quartiersarbeit und damit den gesamten Stadtteil aufwertet und liebenswerter macht. Der Begriff „Neue Wege“ ist teilweise wörtlich zu verstehen – so soll Pagels Garten neue Zugänge bekommen und sich zu einem Bürgergarten weiterentwickeln.
Das Projekt „Neue Wege zu einem neuen Wir“ wird auch vom Leeraner Stadtrat unterstützt.