Geflügelzüchter in Leer brauchen Unterstützung

Vor der Halle des Geflügelzüchtervereins Leer (von links): SPD-Landtagsabgeordnete Hanne Modder, Vereinsvorsitzender Gerhard Sprenkel, sein Stellvertreter Harald Akkermann und die SPD-Kreisvorsitzende und Bundestagskandidatin Anja Troff-Schaffarzyk. Foto: Schröder

Leer – Der Geflügelzüchterverein Leer von 1881 braucht Unterstützung: Wegen der Corona-Pandemie kann der Verein seit mehr als einem Jahr kein Geld durch Veranstaltungen einnehmen, muss aber noch die vereinseigene neue Halle am Nüttermoorer Sieltief in Leer abbezahlen. „Wir haben unsere Hausaufgaben bekommen und werden Gespräche führen“, meinten die SPD-Landtagsabgeordnete Hanne Modder (Bunde) und die SPD-Kreisvorsitzende und Bundestagskandidatin Anja Troff-Schaffarzyk bei einem Treffen mit dem Vereinsvorsitzenden Gerhard Sprenkel und seinem Stellvertreter Harald Akkermann.


„Wir haben alles versucht, fallen aber überall durch. Durch das tolle Engagement und die Spendenbereitschaft unserer Mitglieder haben wir es bislang geschafft,  aber jetzt brauchen wir Hilfe“, so Sprenkel. Man sei auf einem guten Weg gewesen, habe durch Vermietungen der Halle und eigene Veranstaltungen genug Geld eingenommen, um die Halle zu finanzieren. Aber durch die Corona-Pandemie sei das Vereinsleben fast zum Erliegen gekommen, und die Geflügelpest habe dem Verein obendrein noch zugesetzt.
Modder und Troff-Schaffarzyk zeigten sich beeindruckt davon, dass der Verein innerhalb weniger Jahre – auch durch die neue Halle – auf 350 Mitglieder aus dem ganzen Landkreis Leer angewachsen sei. 60 davon seien Kinder und Jugendliche. „Wir werden uns auf verschiedenen Ebenen für das Anliegen des Vereins einsetzen“, meinten Modder und Troff-Schaffarzyk, „zudem haben wir Hoffnung, dass die Geflügelzüchter angesichts der guten Entwicklung bei den Inzidenzen in diesem Sommer wieder Präsenzveranstaltungen anbieten können“.