Beratung für Kitas und Krippen: „Arbeit hat sich grundlegend gewandelt“

Vor der SPD-Geschäftsstelle in Leer (von links): Svenja Rastedt, Annika Gels, Hanne Modder und Sascha Laaken. Bild: Schröder

Leer – Zu einem Gedankenaustausch trafen sich jetzt in Leer die beiden SPD-Landtagsabgeordneten Hanne Modder (Bunde) und Sascha Laaken (Ostrhauderfehn) mit Svenja Rastedt und Annika Gels vom Niedersächsischen Institut für frühkindliche Bildung und Entwicklung (Nifbe).


Rastedt und Gels betreuen von Emden aus rund 900 Einrichtungen in einem Gebiet, das Ostfriesland umfasst und bis in den Raum Oldenburg/Cuxhaven hineinreicht. Das Nifbe hat die Aufgabe, mit Beratung, Seminaren, Projekten und Veranstaltungen die Qualität der Arbeit in Kitas und Krippen zu verbessern und wissenschaftliche Erkenntnisse in die Praxis zu übertragen. Dabei helfen 22 Honorarkräfte in Kooperation mit regionalen Bildungsträgern. Die Nachfrage sei hoch, meinen Rastedt und Gels, es gebe eine lange Warteliste. Das Land unterstützt die Arbeit des Nifbe mit zwei Millionen Euro, „aber angesichts steigender Betreuungszahlen und neuer Herausforderungen wünschen wir uns eine bessere finanzielle Unterstützung, um dem Bedarf gerecht zu werden“, so Gels und Rastedt. „Die Arbeit der Kitas und Krippen hat sich in den vergangenen 30 Jahren grundlegen verändert. Dem müssen wir Rechnung tragen, wenn wir eine hohe Qualität bei der Betreuung unserer Kinder erreichen wollen“, so Modder und Laaken.
Die Themen, die von den Kitas und Krippen angefragt werden, decken eine große Bandbreite ab – von der Familienarbeit über die Alltagsorganisation bis zu Mitarbeiterführung und Corona-Stress. Aktuell gebe es auch immer Anfragen zu den Themen Kinderschutz und Demokratiebildung.