Mein Wahlkreis

 

Mein  Wahlkreis, der Wahlkreis  84 (Leer/Borkum), so die offizielle Bezeichnung, umfasst im Landkreis Leer die Städte Borkum und Weener sowie die Gemeinden Bunde, Jemgum, Moormerland und Westoverledingen sowie das gemeindefreie Gebiet Insel Lütje Hörn.

 

Borkum, die Insel mit dem Hochseeklima in der südlichen Nordsee

Borkum ist die westlichste und mit rund 31 Quadratkilometern die
Größte der sieben bewohnten Ostfriesischen Inseln. Etwa 5200 Insulaner wohnen dauerhaft hier, jährlich kommen aber noch deutlich über 200.000 Urlauber auf die Insel.

Ich besuche die Insel mehrmals im Jahr. Ich mag die Insulaner und den stürmischen Wind im Herbst, aber auch die unendlich scheinende Weite des Wattenmeers. Seit 2009 ist das Wattenmeer Weltnaturerbe der Unesco und beispielsweise aufgrund der in ihr lebenden Artenvielfalt unbedingt sehens- und erlebenswert. Nehmen Sie sich doch einmal Zeit für eine Wattwanderung und setzen sich anschließend bei einer heißen Tasse Ostfriesentee an die schöne Promenade.

Auch unbedingt sehenswert sind die wunderschönen Leuchttürme und das alte Feuerschiff Borkumriff im Schutzhafen. Borkum bietet viele Gelegenheiten zum Entspannen. Im Sommer immer gerne am Stand, bei schlechten Wetter empfehle ich das Gezeitenland.

Eines ist aber sicher, Borkum ist immer eine Reise wert!

Der direkte Weg zur Stadt Borkum

 

Die Gemeinde Bunde – meine Heimat, mein Zuhause

In Bunderhee, einem kleinen Ortsteil der Gemeinde Bunde, bin ich geboren und aufgewachsen. Hier habe ich meine Kindheit verbracht. Seit 1980 wohne ich mit meinem Mann im Kernort selbst. Bunde ist mein Zuhause, ich kenne hier jeden Fleck und große Teiler meiner Familie leben hier. Mit Bunde verbinde ich aber auch meine politische Heimat. Ich bin hier 1986 in die Partei, den Ortsverein Bunde, eingetreten. Seither sitze ich für meine Partei im Gemeinderat und bin stellvertretende Bürgermeisterin der Gemeinde.

Seit 2001 ist Bunde Einheitsgemeinde, zu der die Ortschaften Bunde, Bunderhee, Dollart, Wymeer und Boen gehören.

Die Gemeinde Bunde liegt am Dollart und hat als einzige ostfriesische Kommune eine Landgrenze zu den Niederlanden. Von den zurzeit rund 7500 Einwohnern sind neun Prozent Niederländer.

Ein sehr wichtiger Wirtschaftsfaktor ist der Tourismus. Seit 1998 ist Bunde Staatlich anerkannter Erholungsort. Kanäle, Siele, Seen und Teiche sowie ein gutes Angebot an Ferienunterkünften lassen von Jahr zu Jahr mehr Gäste den Weg in die Region finden. Das freut mich natürlich sehr.

Zu den Sehenswürdigkeiten  zählen die Reformierte Kreuzkirche aus dem 13. Jahrhundert, in der ich selbst geheiratat habe, und das Steinhaus Bunderhee, eine später erweiterte Turmburg aus dem 14. Jahrhundert. Das Steinhaus ist eine der ältesten Burganlagen Ostfrieslands.In den Poldergebieten sind außerdem einige außergewöhnlich große und gut erhaltene Gulfhöfe sehenswert.

Unbedingt empfehlen möchte ich zur Erholung auch den Besuch des sanierten Hallenbads in Bunde. Klein aber fein ist hier die Divise. Wenn Sie, wie ich, großer Fußball Fan sind, dann gucken Sie sich doch mal eines unserer Highlights an. Ein Spiel meines Heimatvereins TV Bunde gegen den Erzrivalen aus Weener. Ich verspreche eine spannende und emotionale Begegnung.

Der direkte Weg zur Gemeinde Bunde

 

Jemgum – Heimat der Vögel

Die Gemeinde Jemgum liegt in Ostfriesland unmittelbar an Ems und Dollart. 1973 wurden die 11 ehemals eigenständigen Ortschaften Böhmerwold, Critzum, Ditzum, Hatzum, Holtgaste, Jemgum, Marienchor, Midlum, Nendorp, Oldendorp und Pogum zur Gemeinde Jemgum zusammengefasst.

In Jemgum leben heute rund 3700 Menschen auf einer Fläche von 78,48 km². Auch mit der Gemeinde Jemgum verbinden mich familiäre Beziehungen. Meine jüngste Schwester Wilma und ihr Mann haben im Kernort einen landwirtschaftlichen Betrieb.

Ein unbedingt sehenswertes Naturschauspiel bieten die zahlreichen Vogelarten, die innerhalb der Gemeinde auf ihren Zügen durch Europa Rast machen. Etwa 65 km² der Gemeindefläche sind heute Europäisches Vogelschutzgebiet. Die Ortschaft Ditzum ist staatlich anerkannter Erholungsort. Hier bekommt man den besten frischen Fisch unserer Region. Die Ortschaft bieten noch den Charm der alten ostfriesischen Ortschaften. Der Dollart ist Teil des Nationalparks Niedersächsisches Wattenmeer und zählt zum Weltnaturerbe der Unesco. Hier sollte man sich unbedingt mal eines unserer bekannten Schlickrennen anschauen. Eine wirklich schmutzige Angelegenheit, aber verbunden mit sehr viel Spass.

Die wichtigsten Wirtschaftszweige im Gemeindegebiet sind vor allem der Tourismus, die Landwirtschaft und die Fischerei. Schauen Sie sich doch einmal die großen alten Höfe in Midlum, Critzum oder Holtgaste an. Überall finden Sie freundliche Bäuerinnen, die ihnen in ihren Hofcafes gerne regionale Produkte rund um die Milch anbieten. Oder sie besuchen einmal die kleinen, verträumten Häfen in Jemgum und Ditzum und lassen sich die kleinen Fischkutter erklären.

Ein kulinarisches Highlight möchte ich ihnen noch mit auf den Weg geben. Die besten frisch gefangenen Krabben bekommen Sie am Hafen in Ditzum! Auch in bereits gepulter Form.

Der direkte Weg zur Gemeinde Jemgum

 

Moormerland – geschichtsträchtige Gemeinde mit Größe und Potenzial

Die heutige Einheitsgemeinde Moormerland befindet sich georgraphisch betrachtet ganz im Norden des Landkreises Leer an der Ems. Mein täglicher Arbeitsweg führt mich durch Moormerland, denn die Autobahn 31 durchquert das Gemeindegebiet. Die Gemeinde Moormerland ist sowohl flächenmäßig (nach Uplengen) als auch in Bezug auf die Einwohnerzahl (nach Leer) die zweitgrößte Kommune im Landkreis Leer.

Moormerland gehört zu den dicht besiedelsten Gebieten in Ostfriesland und liegt mit seiner Einwohnerdichte sogar über den niedersächsischen Durchschnitt.

Die Gemeinde kann außerdem auf eine geschichtsträchtige Vergangenheit blicken. Moormerland ist neben dem Overledingerland, dem Lengerland und meiner Heimat, dem Rheiderland, eine der vier historischen Landschaften im Landkreis Leer. Der Ortsteil Oldersum war vormals sogar ein bedeutender Handelsort an der Ems.

Wirtschaftlich spielen in der Gemeinde Moormerland vor allem die Landwirtschaft, der Tourismus und viele mittelständische Produktions-, Handwerks- und Handelsbetriebe eine große Rolle.

Leider habe ich in die elf Ortschaften Warsingsfehn, Neermoor, Veenhusen, Jheringsfehn, Oldersum, Boekzetelerfehn, Hatshausen, Tergast, Rorichum, Terborg und Gandersum keine familiären Verbindungen. Damit zählt die Gemeinde zu den wenigen im Landkreis Leer. Ich bin aber immer gerne vor Ort bei den zahlreichen Genossinnen und Genossen, mit denen mich eine teilweise Jahrzehnte lange Freundschaft verbindet.

Einen Besuch in Moormerland möchte ich Ihnen dennoch gerne ans Herz legen. Schauen Sie sich doch einmal das beeindruckende Ems-Sperrwerk in Gandersum an. Oder besuchen Sie die traditionsreichen Mühlen in Neermoor und Warsingsfehn, die an der touristischen Themenroute „Niedersächsische Mühlenstraße“ liegen. Wenn Sie, wie ich, gerne mit dem Fahrrad unterwegs sind, empfehle ich Ihnen eine Tour auf der Deutschen Fehnroute. Sie führt Sie geradewegs durch Jheringsfehn.

Der direkte Weg zur Gemeinde Moormerland

 

Weener, die grüne Stadt im Rheiderland

Weener gehört neben Borkum zu den beiden Städten in meinem Wahlkreis. Dennoch ist Weener mit derzeit rund 15500 Einwohnern weder bevölkerungstechnisch noch flächenmäßig die größte Kommune in meinem Wahlkreis.

Weener bietet dennoch mit seinen dreizehn Ortsteilen allerlei sehens- und erlebenswertes. Besonders hinweisen möchte ich beispielsweise auf das Freibad und den kleinen Hafen.

Kulturell zu nennen sind als besondere Leckerbissen sicherlich das Organeum, ein Kultur- und Bildungszentrum in der Kernstadt mit einem Museum für Tasteninstrumente, das inmitten der Orgellandschaft Ostfriesland, einer der bedeutendsten Orgellandschaften weltweit, liegt. Auch die Kreuzkirche im Ortsteil Stapelmoor oder das Heimatmuseum in Weener sind sicherlich einen Besuch wert.

In den vergangenen Jahren haben sich zahlreiche Firmen in Weener niedergelassen. Seit dem 01.11.2010 zählt die Stadt Weener (Ems) zu den Mitgliedern des Vereins Wachstumsregion Ems-Achse e.V.

Weener liegt in verkehrsgünstiger Lage direkt an der B436 und ist günstig erschlossen durch die Autobahn A28/A31. Die überwiegende Anzahl der Beschäftigten sind im produzierenden Gewerbe und im Dienstleistungsbereich tätig. Auch der Tourismus spielt hier, wie in allen Kommunen Ostfrieslands, eine bedeutende Rolle. Zudem gibt es auch hier überdurchschnittlichen Anteil an Landwirtschaftsflächen.

Gemeinsam mit den Nachbargemeinden Bunde und Jemgum findet man auf dem Stadtgebiet das Landschaftsschutzgebiet „Rheiderland“, welches laut LNWKN große Bedeutung, vor allem für nordische Gänse, Goldregenpfeifer, Großer Brachvogel, Regenbrachvogel und Kiebitz hat.

Auch wenn das Stadtgebiet an meine Heimatgemeinde grenzt und beiden Kommunen, nicht nur sportlich gesehen, eine gewisse Rivalität nachgesagt wird, bin ich gerne und oft hier. Auch in Weener habe ich Familie. Meine Schwester Annegret lebte hier bis zu ihrem Tod 1999. Daher verbinde ich mit der Stadt viele schöne Erinnerungen.

Der direkte Weg zur Stadt Weener

 

Die Gemeinde am Wasser – Westoverledingen

Wasser spielt in der Gemeinde Westoverledingen eine große Rolle. Das Gemeindegebiet wird im Norden vom kleinen Flüßchen Leda begrenzt, im Westen von der Bundeswasserstraße Ems. Zusätzlich gibt es mehrer kleinere und größere Binnenseen. Nennen möchte ich hier etwa den Naturbadesee in Grotegaste oder die beiden Erholungsseen Steenfelde und Völlen. Ein Besuch lohnt sich, aber seien Sie früh – im Sommer ist gerade in Grotegaste sehr viel los.

In Westoverledingen leben etwa 20.000 Einwohner auf rund 112 Quadratkilometer. Die Gemeinde liegt strategisch gut zwischen dem Landkreis Leer und der Kreisstadt Leer sowie dem Landkreis Emsland mit seiner Kreisstadt Papenburg. Günstige Perspektiven bieten sich so für Handel, Handwerk und Gewerbebetriebe in der Gemeinde Westoverledingen, die auch wirtschaftlich eine große Rolle für die Gemeinde und seiner Bevölkerung spielen.

Ein wichtiger Wirtschaftszweig ist aber auch der Fremdenverkehr. Großzügige Freizeitanlagen, 150 Kilometer landschaftstypische Wallhecken und Radwanderwege üben ihre Anziehungskraft aus.

Natürlich ist auch die Landwirtschaft von großer Bedeutung hier.

Ein persönlicher Tipp von mir. Sollten Sie die Atmosphäre von Hofläden und die Qualität der dort angebotenen regionalen Produkte genauso mögen, wie ich, besuchen Sie doch einmal den Hofladen an der B70 im Ortsteil Großwolde. Gerade für Spargel eine ausgezeichnete Adresse!

Der direkte Weg zur Gemeinde Westoverledingen