Meine Partei und ich

Ich bin, wie wahrscheinlich die allermeisten Kinder der sogenannten Nachkriegsgeneration, mit vielen Geschwistern in einem bescheidenen Zuhause aufgewachsen. Schon früh haben mich die politischen und gesellschaftlichen Probleme dieser Zeit beschäftigt. Ein großes Thema war für mich dabei auch immer wieder der Zweite Weltkrieg und die damit verbundene Auseinandersetzung mit meinem Vater, einem Wehrmachtssoldaten. Die Diskussion und Konfrontation mit meinem Vater habe ich – trotz aller Konsequenzen – niemals gescheut.

Hanne Modder am Rednerpult vor einer SPD-Rückwand

Aber auch das Thema „soziale Gerechtigkeit“ hat mich seit frühster Kindheit umgetrieben.

Irgendwann reichten mir die Diskussionen mit Freunden und Familie oder der Blick in die Zeitung nicht mehr. Mir wurde sehr schnell bewusst, dass ich mich aktiv einmischen musste, wenn ich etwas bewegen und verändern wollte.

Hanne Modder bei einer Rede auf einem SPD Bezirksparteitag in Cloppenburg

Meine politische Heimat ist die Sozialdemokratische Partei Deutschland. Das war immer klar und stand immer außer Frage. Also entschied ich mich mit Mitte 20 nach der Geburt meiner Tochter Tomke 1986 zum Eintritt in die SPD.

Seither bin ich für meine Partei aktiv. Parteiarbeit gehört zu meinem Leben dazu. Die Arbeit macht mal mehr und mal weniger Spaß, das steht sicher außer Frage. Aber: Parteimitglied bin ich mit Leib und Seele!

Von Beginn an habe ich aktiv in meinem Heimatortsverein Bunde mitgearbeitet und mich eingemischt. Später habe ich mich auch in die Parteiarbeit auf Kreis-, Bezirks- und Landesebene aktiv eingebracht, auch in verantwortlicher Position. Und das tue ich mit Begeisterung und Leidenschaft bis heute.

Trotz einiger Querelen und Streitigkeiten, die natürlich in jeder Partei vorkommen, und einer für die SPD typische, sehr ausgeprägte und lebhafte Diskussionskultur, bin ich in der SPD nach wie vor zuhause. Hier bin ich einfach richtig!